Bahrenfeld: Senat lässt Eltern von Kindern mit Behinderungen allein – Haus besetzt
13.
Dezember 2009
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Bahrenfeld. Seit gestern besetzen Eltern von Kindern mit Behinderungen ein leer stehendes Gebäude am Holstenkamp 119 in Bahrenfeld. Sie wollen für ihre Kinder ein bundesweit einmaliges Wohn- und Selbsthilfeprojekt an diesem Standort realisieren und haben sich im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens bei der Finanzbehörde um das seit sieben Jahren leer stehende Gelände, das zum Pflegezentrum Bahrenfeld gehört und aufgegeben wurde, bemüht. Seit gut zwei Jahren bemühen sich diese Eltern, die sich in der Initiative Nicos Farm e.V. zusammengeschlossen haben, um ein Gespräch mit dem Hamburger Senat, um ihre Idee und ihr Konzept vor zu stellen - bisher ohne Erfolg. Auf Schreiben wird nicht geantwortet, das Prinzip heißt vertrösten und totschweigen.
Die Vorsitzende der SPD Altona, Melanie Schlotzhauer (38), hat sich heute ein Bild von der Situation vor Ort gemacht. Sie fasst die Ergebnisse des Gesprächs mit den betroffenen Eltern und mit dem Vorsitzenden des Vereins, Arnold Schnittger, zusammen: „Ich bin empört, dass Herr von Beust und sein Senat nicht eine Minute für die Eltern behinderter Kinder übrig haben und diese einzig die Besetzung als Mittel sehen, Öffentlichkeit zu erzeugen. Nicos Farm hat ein generationenübergreifendes Wohnkonzept für Eltern von Kindern mit schwersten Behinderungen entwickelt. Es setzt auf Selbsthilfe und soll Eltern eine Entlastung bei der Pflege ihrer besonderen Kinder geben. Dieses Konzept könnte als Pilotprojekt bundesweite Beachtung finden. Die CDU und Herr von Beust ignorieren leider die Pläne dieser schwer belasteten Eltern vollkommen.“
Das Projekt wurde bereits im Sozialausschuss der Bezirksversammlung Altona, dessen Vorsitzende Melanie Schlotzhauer ist, vorgestellt. Eine besondere Herausforderung für den Verein Nicos Farm ist es, Partner zur Finanzierung des Konzeptes zu gewinnen, so lange keine konkrete Immobilie gefunden worden ist. „Hier beißt sich die Katze in den Schwanz“, so Schlotzhauer weiter, „denn eine Immobilie erhält nur, wer ein Finanzierungskonzept vorlegt. Stiftungen und Banken zeigen reges Interesse am Konzept, aber nur beim Vorliegen einer Immobilie. Hier müssen Bürgermeister und Sozialsenator wenigstens Gespräche führen. Die Eltern brauchen vor allem politische Unterstützung und Beratung bei Standortfragen.“ Schlotzhauer weiter: „Bezeichnenderweise hat der Fraktionsvorsitzende der CDU in der Bezirksversammlung das Gelände des Schießplatzes direkt am Volkspark vorgeschlagen. Das Gelände ist, wie jeder weiß, durch Munition verseucht. Die Finanzierung der Säuberung ist für Eltern behinderter Kinder ein nicht zu kalkulierendes finanzielles Risiko. Ich finde, hier sind die Grenzen des guten Geschmacks wirklich überschritten“.
Bürgersprechstunde in Sülldorf: Verkehrsprobleme in der Feldmark und Schulerweiterung am Lehmkuhlenweg
3. Juli 2009
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Sülldorf. Am Freitag fand im Franziskus nachmittags die gemeinsame offene Bürgersprechstunde unserer Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok und des Rissener Bezirksabgeordneten Henrik Strate statt. 15 Gäste besuchten diese bei tropischen Temperaturen. Die diskutierten Themen waren Verkehrs-probleme in Sülldorf, die Situation der Landwirte in der Feldmark sowie die anstehende Erweiterung der Schule im Lehmkuhlenweg. Des Weiteren waren Vertreter der Bürgerinitiative zum Erhalt der Bücherhalle Iserbrook anwesend und erläuterten ihr Anliegen.
Aus Lurup und Osdorf ins Rathaus
7. Juli 2009
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Rathaus. An diesem Dienstag besuchte die Juso-Gruppe Lurup/Osdorf die Hamburgische Bürger-schaft, wo Anne Krischok eine Rathaus-führung organisiert hatte: 12 Teilnehmer – darunter auch einige Interessierte außer-halb der SPD – nahmen dieses Angebot bei traumhaft schönem Wetter wahr. Bei der halb-stündigen Führung besuchten wir den Kaisersaal, den Rathausaufgang, konnten die Senatsloge inspizieren und saßen im Plenarsaal nicht nur auf den Stühlen der Ab-geordneten, sondern hatten die Senatsplätze eingenommen. Schließlich werden wir auch später wieder den Senat stellen – da muss man sich vorbereiten! Anschließend kam es zu einem Gespräch mit Anne über die Tätigkeitsfelder einer Abgeordneten, über die Zusammenarbeit in der Fraktion sowie über Aufgaben als Wahlkreisabgeordnete
sowie als Fachpolitikerin im Eingabe-, Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss.
Karibu sana! Herzlich willkommen! Frauen aus Tansania zu Gast bei der ASF-Altona
14.Mai 2009
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Liebe Frauen, wir möchten Euch zu einer besonderen Veranstaltung der
ASF-Altona einladen. Am 14. Mai um 19:30 Uhr begrüßen wir als Gäste 5 Frauen aus
Tansania. Wir treffen uns dazu im Diakonischen Werk, Königstr. 54, Raum 8. Die
Tansanierinnen besuchen, im Rahmen einer Partnerschaft zwischen dem Kirchenkreis
Altona und dem Kirchenkreis Dodoma (Hauptstadt Tansanias), 3 Wochen lang Altona.
Bei tansanischem Tee wollen wir uns
austauschen über die gesellschaftliche Situation von Frauen in
Tansania und Deutschland. Wir sprechen Englisch, Deutsch u.
Kisuaheli. Für Übersetzung wird gesorgt. Fotos von früheren
Begegnungen in Afrika werden wir dabei haben. Es wäre schön, wenn
viele von Euch kommen könnten. Das Interesse der afrikanischen
Frauen, wenn wir Europäer dort Gäste sind, ist immer riesengroß.
Tutaonana (wir sehen uns)
Katrin Behrmann, ASF Vorsitzende Altona
Dagmar Miech, stellv. Kreisvorsitzende u.
Partnerschaftsgruppe Altona – Dodoma
Forum: Aufstieg durch Bildung – Zukunftsperspektiven der beruflichen Bildung
am Sonnabend, 15.11.2009
10.11.2009
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Für berufliche Bildung gibt es kein Allgemeinrezept: Für den Schulabbrecher an einer Realschule müssen andere Lösungen angeboten werden, als für eine Handwerksmeisterin, der nebenberuflich ein BWL-Studium anstrebt. Für den Ingenieur, der mit 55 Jahren noch einmal eine Weiterbildung im sozialen Bereich erhofft, sind andere Fragen wichtig, als für die junge Mutter, die ihre Ausbildung unterbrechen musste. Die Chancen für Menschen im werktätigen Alter, eine Beschäftigung ihrer Wahl zu finden werden größer, weil die Bevölkerung Deutschlands im Durchschnitt älter wird. In einigen Branchen herrscht bereits ein so genannter Fachkräftemangel. Nicht immer passen Angebot und Nachfrage zusammen.
Wie erreichen wir es, dass Arbeitssuchende und Arbeitgeber beide ihre Ziele erreichen? Dass die Arbeitssuchenden eine interessante Tätigkeit, die Arbeitenden die passende Weiterbildung finden und ein Arbeitgeber die passende Fachkraft? Der Weg führt fast immer über die passende Qualifikation, also über Bildung.
Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands steht dafür, dass jeder Mensch ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben führen kann. Ihm oder ihr hierzu alle Möglichkeiten und Chancen zu bieten und zwar unabhängig vom Elternhaus oder etwa nach einer Lebenskrise – das ist eine große Aufgabe, der es sich mit aller Kraft zu widmen gilt. Die SPD Altona veranstaltete aus diesem Grund im November ein ganztägiges Forum, bei dem Experten, Politiker und Bürger die Gelegenheit hatten, ausgiebig über die Zukunftsperspektiven der beruflichen Bildung zu diskutieren.
[Programm zum Download (PDF)]
Bundestagswahl 2009: SPD-Altona stellt Olaf Scholz als Direktkandidat auf.
22.09.2008
| Am 27. September 2009 findet die Wahl zum Deutschen Bundestag statt. Im
Rahmen der Kandidatenaufstellung fand am 28.10.2008 in der Gesamtschule
Bahrenfeld die Vertreterversammlung zur Wahl des Wahlkreisbewerbers im Wahlkreis 20 Altona statt.
Bundesminister Olaf Scholz (50) wurde von den Delegierten mit 95 % der Stimmen erneut als Direktkandidat für den Wahlkreis Altona bestätigt. Scholz hat bereits seit 1998 als direkt gewählter Abgeordneter seinen Sitz für Altona in Deutschen Bundestag. Unterbrochen wurde sein Mandat lediglich für drei Monate im Jahr 2001 als er das Amt des Innensenators in Hamburg übernahm.